Wissen rund ums Eiskratzen: Gesetze, Alternativen und Denkanstöße

Vielerorts durften wir uns diese Woche wieder mit vereisten Scheiben auseinandersetzen. Die gängigen Gegenmittel – Eiskratzer, Eisspray oder das Warmlaufen lassen des Motors – haben aber ihre Tücken. Lesen Sie sich schlau.

Im morgendlichen Trott gehört das Befreien der Scheiben von Schnee und Eis sicherlich nicht zu unseren Lieblingsaufgaben. Aber es muss sein, denn neben dem erhöhten Unfallrisiko droht ein Bußgeld von 10 Euro. Kommt es zu einem Unfall, so werden 35 Euro fällig. Viel wichtiger aber ist der Fakt, dass trotz eines unverschuldeten Unfalls ein Teil der Schuld auf den Fahrer übergehen kann, da er seine Scheiben nicht komplett von Eis und Schnee befreit hat.

Sie denken daran, Ihr Auto im Stand warmlaufen zu lassen? Auch diese Methode hat ihre Tücken. Im Leerlauf wird das Triebwerk nur sehr langsam warm und lässt dem schnell fortschreitenden Verschleiß somit freie Bahn. An einigen Stellen wie dem Ansaugtrakt oder an den Zylinderwänden des Fahrzeuges sorgt kondensierter Treibstoff dafür, dass der Motor noch mehr Benzin benötigt, um überhaupt starten zu können. Kondenswasser Im Abgastrakt kann zu Roststellen führen.  Da sich das kalte Öl noch in einem dickflüssigen Zustand befindet, werden nicht alle Stellen mit dem wichtigen Schmierstoff versorgt, es kommt zu erhöhter Abnutzung. Im Stand stößt das Fahrzeug bis zu 75% mehr Schadstoffe aus als bei der Fahrt und zu allem Überfluss droht ein Bußgeld von 10 Euro.

Das gängigste Hilfsmittel ist sicherlich der Eiskratzer. Schaut man sich an einem kalten Morgen die Eis kratzende Gemeinschaft an, so zeigt sich vor allem folgendes: kalte Hände, ungeduldig kratzende Menschen und ein für diese Tageszeit nicht zumutbarer Lautstärkepegel. Vorsicht: Eiskratzer können durch in das Eis eingeschlossene Partikel und mechanischen Druck sichtbare Spuren auf der Scheibe hinterlassen.

Bei vielen steht das Enteiserspray hoch im Kurs: mit ein paar Sprühstößen löst sich die Eisschicht auf, Scheibenwischer oder die Gummiseite des Eiskratzers erledigen den Rest. Gerade dünne Eisschichten lassen sich so sehr gut entfernen. Obacht ist bei den ersten Fahrtminuten geboten: durch den in Enteisersprays enthaltenen Alkohol und den entgegenkommenden Fahrtwind gefriert das übrig gebliebene Wasser schnell und versperrt somit wieder die Sicht auf die Fahrbahn. Diesem Effekt wird teilweise mit dem Stoff Glykol entgegengewirkt. Er verhindert das schnelle Gefrieren, sorgt seinerseits jedoch für lästige Schlieren auf der Scheibe. Gerade in den Abendstunden kann entgegenkommendes Licht so die Sicht behindern. Achten Sie bei der Benutzung von Enteisersprays stets auf die Bedienbarkeit – auch mit Handschuhen. Dickere Eisschichten sollten Sie besser mit anderen Methoden behandeln.

Die komfortabelste Methode für Mensch und Fahrzeug ist eine Standheizung. Durch sie wird der Kühlkreislauf schonend erwärmt und die Scheiben restlos von Frost und Schnee befreit. Gesteuert werden Standheizungen direkt im Fahrzeug, per Fernbedienung oder über App. Letztere Variante bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihr Fahrzeug ganz individuell an Ihren Zeitplan anzupassen. Die Kinder um 7 in die Schule bringen? Mittagessen um 2? Sie bekommen mehr Zeit für die wichtigen Dinge und brauchen sich über kalte Hände nicht mehr zu ärgern – zumindest nicht beim Eiskratzen...

Fazit

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und ärgern Sie sich nicht mehr über kalte Hände oder die kurze Reichweite Ihrer Fernbedienung...

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